Vertreter*innen deutscher Hochschulen mit Studiengängen
für Physio-, Ergotherapie und Logopädie gründeten am 3. Juli 2006 in Berlin den
Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe (HVG) e.V.

Erst seit 2001 ist es in Deutschland möglich, in diesen Disziplinen Bachelor- und darauf aufbauend Masterabschlüsse zu erlangen.

Ziel dieses interdisziplinären Zusammenschlusses von Hochschulvertreter*innen ist die Förde­rung der Therapiewissenschaften im deutschsprachigen Raum. Neben den Aktivitäten des Ver­eins pro Förderung von Forschung geht es den Mitgliedern um gute Hochschullehre in den Gesundheitsberu­fen. Die Akademisierung in den Therapieberufen zielt letztlich auf die Sicherstellung der Qualität der Gesund­heitsversorgungsleistungen und soll damit Patientinnen und Patienten zugute kommen.

Qualität sichert die Zukunft der Gesundheitsversorgung – dafür setzt sich der HVG ein.
(aus der Präambel des Grundsatzpapiers)

Stimmberechtigtes Mitglied können Hochschulen werden, die entsprechende Studiengänge anbieten oder diese mit Genehmigung des entsprechenden Bundeslandes planen. Für die asso­ziierte Mitgliedschaft steht der Verein für alle weiteren interessierten Organisationen und Per­sonen offen.


Fachkommissionen und Arbeitsgruppen

Es bestehen Fachkommissionen und Arbeitsgruppen, die sich mit der Umsetzung der Ziele des HVG beschäftigen. Nähere Informationen finden Sie hier:


Podiumsdiskussion: Vollakademisierung vs. Teilakademisierung – Für die bestmögliche Patientenversorgung durch Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie

Zu unserem großen Bedauern musste die für den 24.06.2022 geplante Podiumsdiskussion zur Ausbildungsreform der Therapieberufe verschoben werden.

Drei der vier diskutierenden Politikerinnen mussten kurzfristig ihre Präsenzteilnahme absagen – der Bundestag hat am Freitagvormittag über eine Aufhebung des Verbots der Werbung für den Schwangerschaftsabbruch (§ 219a StGB) entschieden.

Die Grundidee der Veranstaltung – eine intensive Diskussion der anstehenden Ausbildungsreform mit wichtigen Vertreterinnen der Gesundheitspolitik auf Bundesebene – war damit nicht mehr umsetzbar.

Wir werden die Diskussion nach der Sommerpause im Online-Format durchführen und Sie zeitnah über den neuen Termin informieren. Wir hoffen, Sie im Rahmen dieser Veranstaltung begrüßen zu können.