Wissenschafliche*r Mitarbeiter*in (75 %) für das Projekt „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen. Entwicklung einer interprofessionellen und intersektoralen S3-Leitlinie (GeriPAIN)“ der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Ab 01.10.2022 sucht die Deutsche Schmerzgesellschaft eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für das Projekt „Schmerzmanagement bei geriatrischen Patient:innen. Entwicklung einer interprofessionellen und intersektoralen S3-Leitlinie (GeriPAIN)“.

Im Rahmen des Projektes erfolgt die Erstellung einer Leitlinie zum Schmerzmanagement bei älteren Patient:innen in den Settings Krankenhaus, ambulante Versorgung sowie ambulante bzw. stationäre Langzeitpflege. Bestandteil des multiprofessionell angelegten Vorhabens ist eine systematische Review der Literatur sowie die Erstellung der Leitlinie, einer Patient*innenversion der Leitlinie sowie von Qualitätsindikatoren zur Leitlinie. Das Projekt wird durch den G-BA-Innovationsfonds (Förderkennzeichen: 01VSF22017) gefördert und ist auf 30 Monate befristet.

Die Bewerbungsfrist endet am 01.07.2022.

Nähere Infos zum Verdienst und weitere Details finden Sie hier.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an der Universität zu Lübeck – Institut für Gesundheitswissenschaften

Das Institut für Gesundheitswissenschaften der Universität zu Lübeck hat eine 50% Stelle (19,25 Wochenstunden) für eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeit*in im interprofessionellen Projekt Gesund(heit) lehren und lernen in hybriden Skills-Labs (HySkiLabs) ausgeschrieben. Gesucht wird ein*e Therapeut*in oder Hebamme mit Masterabschluss z. B. im Bereich der Gesundheitswissenschaften, Therapiewissenschaften, Gesundheitspädagogik/-didaktik oder einem ähnlichen Studiengang. Das Aufgabenfeld umfasst die wissenschaftlich fundierte Konzeption und Umsetzung innovativer, digitaler Lehr- und Lernformate in den Studiengängen des Instituts für Gesundheitswissenschaften (u. a. interaktive Szenarien, hybride Veranstaltungen etc.). Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und ist bis zum 31.7.2024 befristet.

Die Bewerbungsfrist endet bereits am 1.6.2022.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

6. Forschungssymposium Physiotherapie (FSPT) der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapie (DGPTW)

Am 30.09. und 01.10.2022 findet das 6. Forschungssymposium Physiotherapie (FSPT) der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapie (DGPTW) an der Hochschule Furtwangen in Freiburg im Breisgau statt.

Der Call für Abstracts ist noch bis zum 25.05.2022 offen. Es konnten Prof. Heiner Baur, Leiter der Forschung und Entwicklung des Fachbereichs Physiotherapie der Hochschule Bern, und Ass. Prof. Filip Maric, Arctic University of Norway, Chair der Environmental Physiotherapy Association, als Keynote Speaker gewonnen werden.

Die Pressemitteilung finden Sie hier – weitere Details und Informationen unter www.hs-furtwangen.de/fspt22.

Wissenschaftl. Mitarbeiter*in an der Charité Berlin – Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin – sucht Unterstützung für sein multidisziplinäres Team, das u. a. mit innovativen Themen der Bildungsarbeit und Bildungsforschung in der Pflege und den Therapieberufen bearbeitet – z. B. interprofessionelles Lehren und Lernen, klinische Kompetenzentwicklung oder Vorbereitung der Gesundheitsberufe auf Krisen, Notfälle und Katastrophen in Aus- und Weiterbildung.

Folgende Stelle ist zum 01.07.2022 ausgeschrieben:

Wissenschaftl. Mitarbeiter*in
Charité Campus Virchow-Klinikum (Berlin)
Beginn: 01.07.2022
Dauer: 30.09.2026 WissZeitVG
Vergütung: E13 TVöD VKA-K
Bewerbungsfrist: 29.05.2022

Aufgabengebiete und Voraussetzungen sind hier oder direkt im Jobportal der Charité zu finden.

Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen – fulminanter Kampagnenauftakt!

Mehr als 600 Therapeut*innen waren am 28. März 2022 bei der digitalen Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Kampagne des Bündnisses Therapieberufe an die Hochschulen live dabei. Die meisten von ihnen haben noch während der Veranstaltung ihre Stimme für die Vollakademisierung der Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie online abgegeben, und damit die Petition „Therapieberufe reformieren – für die Lebensqualität von morgen!“ aktiv unterstützt. Doch das war erst der Anfang!

Gute Argumente, große Geschlossenheit und hohe Motivation

Unter dem Motto #zusammenTun haben die Vertreter*innen des Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen kurz und bündig die Argumente erläutert, die

  • für eine hochschulische Ausbildung der Therapieberufe,
  • für die Dringlichkeit der Reform der Berufsgesetze sowie
  • für die Chancen, die in zukunftsfesten Therapieberufen stecken,

sprechen. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag den Vorsatz, ein allgemeines Heilberufegesetz auf den Weg zu bringen, festgeschrieben. Wann und in welcher Form, ist noch offen. Aus diesem Grund nimmt das Bündnis das Heft des Handelns mit dieser Kampagne selbst in die Hand.

Denn: Die Argumente liegen längst auf dem Tisch – auch bei der Politik. Jetzt ist die Zeit reif, um mithilfe einer bundesweiten Kampagne eine breite Öffentlichkeit für die Zukunft der Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie zu schaffen. Dafür hat sich das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen zusammengetan und die mit der Auftaktveranstaltung beginnende, berufspolitische Kampagne gemeinsam entwickelt. Mit großer Motivation geht es nun an die Umsetzung!

Reichweite durch Vielfalt und Interaktion

Zur Umsetzung der Vollakademisierung benötigt es einen politischen Willen. Diesen politischen Willen mobilisiert das Bündnis, wenn wir uns #zusammenTun.

Kernstück der Kampagne #zusammenTun ist die Petition „Therapieberufe reformieren – für die Lebensqualität von morgen!“. Hier gilt es, möglichst viele Unterstützer*innen zu gewinnen. Angesprochen sind alle, die für eine Aufwertung der Therapieberufe und die Sicherung der therapeutischen Patient*innenversorgung sind – hier klicken und direkt unterschreiben.

Wer nicht nur die Petition unterschreiben möchte, kann der Kampagne buchstäblich ein Gesicht geben. Im Rahmen einer digitalen Plakataktion können auf der Homepage des Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen über einen Generator individuelle Poster erstellt werden, z. B., um in der eigenen Praxis auf das Thema aufmerksam zu machen – einfach hier klicken, um direkt dorthin zu gelangen.

Das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen hat Berufsangehörige aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie gefragt, warum die hochschulische Ausbildung für die Therapieberufe in Deutschland erforderlich und längst überfällig ist. In zahlreichen Kurzvideos werden die Kolleg*innen in den nächsten Wochen ihre Sicht in den Sozialen Medien verbreiten und aktiv für die Vollakademisierung in der Öffentlichkeit werben.

Jede Kampagne lebt von der Interaktion der Menschen, die für das Thema brennen. Genau das hat die Auftaktveranstaltung zur Kampagne gezeigt – acht Organisationen und Verbände – darunter auch der HVG – tun sich zusammen und bündeln ihre Aktivitäten. Das hat es in dieser Form in den Therapieberufen noch nie gegeben. Alle Berufsangehörigen sind nun aufgerufen, mitzuwirken und mehr Öffentlichkeit für unsere Berufsgruppen zu schaffen. Lasst es uns #zusammenTun!

Dabei lohnt auch immer mal wieder ein Blick auf die Facebook-Seite des Bündnisses und auf den neuen Twitter-Kanal.

Über das Bündnis

Die Stärke des Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen ist der Schulterschluss über die Organisationsformen und über die Berufsgrenzen hinaus.  Denn: Im Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen haben sich mit die mitgliederstärksten Berufs- und Ausbildungsverbände der Berufsfelder Ergotherapie, Logopädie und der Physiotherapie zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentiert das Bündnis die führenden Vereinigungen der Hoch- und Berufsfachschulen sowie über 130.000 Ausübende und Auszubildende der Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie, die die künftige Patient*innenversorgung in Deutschland gewährleisten sollen. Dies ist der Großteil der jeweiligen organisierten Arbeits- und Ausbildungsleistenden.

Aktuelle Informationen über den Verlauf der Kampagne, das Bündnis und dessen Partner sowie über die politischen Argumente finden Interessierte fortlaufend online unter www.buendnis-therapieberufe.de.

Haben Sie Fragen zur Kampagne oder zur hochschulischen Ausbildung? Dann schreiben Sie gerne an kontakt@buendnis-therapieberufe.de. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!