Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe

Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen gegründet

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Das Bündnis Therapieberufe an die Hochschulen beinhaltet die größten und relevantesten Berufs- und Ausbildungsverbände der Therapieberufe Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie und repräsentiert über 130.000 Ausübende und Auszubildende sowie die führenden Zusammenschlüsse der Hoch- und Berufsfachschulen.

Um den zukünftigen Herausforderungen, wie dem demographischen Wandel, der Zunahme psychischer und neurologischer Erkrankungen sowie dem Fachkräftemangel zu begegnen und die hochwertigen Standards unseres Gesundheitssystems zu erhalten, muss eine grundlegende Ausbildungsreform der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie umgesetzt werden.

Die größten Verbände der Therapieberufe sind sich einig und sprechen mit einer Stimme: Eine vollständig hochschulische Berufsausbildung der Ergotherapie, der Logopädie und der Physiotherapie ist dringend notwendig. Nur so können die Gesundheitsversorgung von morgen nachhaltig interdisziplinär und evidenzbasiert gestaltet und die Therapeuten und Therapeutinnen adäquat auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden.

Das Positionspapier des Bündnisses Therapieberufe an die Hochschulen finden Sie hier.

Die erste Pressemitteilung des Bündnisses Therapieberufe an die Hochschulen finden Sie hier.


Noch in diesem Jahr soll ein erster Entwurf zur Novellierung der Berufsgesetze der Therapieberufe in der Ergotherapie, Logopädie/Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, Physiotherapie und Ernährungstherapie vorgelegt werden. Der HVG setzt sich dafür ein,

  • dass die Aufgaben und Ausbildungsziele in den Berufsgesetzen ausschließlich auf Hochschulniveau formuliert werden (die entsprechende Pressemeldung finden Sie hier) und
  • dass die vollständige primärqualifizierende Hochschulausbildung in einem Übergangszeitraum von 10-15 Jahren umgesetzt wird (das entsprechende Strategiepapier des HVG und des VAST finden Sie hier).


Die diesjährige HVG-Fachtagung mit dem Thema „Die praktische hochschulische Ausbildung in den Therapieberufen: Ziele, Gestaltung und Übergang von Berufsfachschule zur Hochschule“ und die HVG-Mitgliederversammlung fanden am Freitag, den 7. Juni 2019  an der Hochschule Fulda statt.

Weitere Informationen zur Fachtagung und Mitgliederversammlung finden Sie hier.


Selbstdarstellung

Vertreter*innen deutscher Hochschulen mit Studiengängen
für Physio-, Ergotherapie und Logopädie gründeten am 3. Juli 2006 in Berlin den
Hochschulverbund Gesundheitsfach­berufe (HVG) e.V.

Erst seit 2001 ist es in Deutschland möglich, in diesen Disziplinen Bachelor- und darauf aufbauend Masterabschlüsse zu erlangen.

Ziel dieses interdisziplinären Zusammenschlusses von Hochschulvertreter*innen ist die Förde­rung der Therapiewissenschaften im deutschsprachigen Raum. Neben den Aktivitäten des Ver­eins pro Förderung von Forschung geht es den Mitgliedern um gute Hochschullehre in den Gesundheitsberu­fen. Die Akademisierung in den Therapieberufen zielt letztlich auf die Sicherstellung der Qualität der Gesund­heitsversorgungsleistungen und soll damit Patientinnen und Patienten zugute kommen.

Qualität sichert die Zukunft der Gesundheitsversorgung – dafür setzt sich der HVG ein.
(aus der Präambel des Grundsatzpapiers)

Stimmberechtigtes Mitglied können Hochschulen werden, die entsprechende Studiengänge anbieten oder diese mit Genehmigung des entsprechenden Bundeslandes planen. Für die asso­ziierte Mitgliedschaft steht der Verein für alle weiteren interessierten Organisationen und Per­sonen offen.


Fachkommissionen und Arbeitsgruppen

Es bestehen Fachkommissionen und Arbeitsgruppen, die sich mit der Umsetzung der Ziele des HVG beschäftigen. Nähere Informationen finden Sie hier:


Flyer des HVG

Die Druckversion unseres Informations-Faltblatts befindet sich zur Zeit in Überarbeitung.