Ärzteverband unterstützt Petition zur Vollakademisierung der Therapieberufe

Akademische Ausbildung als unabdingbare Voraussetzung für einheitliche Qualitätsstandards in der therapeutischen Versorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin hat ihre Mitglieder über ihren Newsletter „DEGAM  aktuell“ sowie auf ihrer Website über die Petition des Bündnisses zur Vollakademisierung der Therapieberufe informiert und den Link zur Petition geteilt.

In der Meldung heißt es: „Aufgrund des soziodemografischen Wandels und den Weiterentwicklungen im Gesundheitswesen werden Versorgungssituationen zunehmend komplexer. Dies erfordert interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation sowie vor allem ein evidenzbasiertes berufliches Handeln. Eine akademische Ausbildung bietet für eine reflektierte, interprofessionelle und evidenzbasierte Versorgung unabdingbare Voraussetzungen und sollte der einzige Ausbildungsweg sein, damit einheitliche Qualitätsstandards in der therapeutischen Versorgung gewährleistet sind. Hierfür setzt sich das Bündnis Therapieberufe ein.“

Die Meldung der DEGAM finden Sie hier: https://www.degam.de/nachrichten-detail/petition-zur-vollakademisierung-der-therapieberufe

Das FSPT-Programm ist online!

Mit 15 Workshops und 25 Vorträgen wird die Vielfalt der wissenschaftlichen Vertiefung der Physiotherapie in unseren professionellen Rollen abgebildet.

Das 6. Forschungssymposium Physiotherapie (FSPT) der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft (DGPTW) findet am 30.09.2022 (Workshops, DGPTW, Keynotes & Get-Together) und 01.10.2022 (Vortragsprogramm) an der Hochschule Furtwangen in Freiburg i.Br. statt.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: www.hs-furtwangen.de/fspt22

Gastprofessur an der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis einschließlich Ende Sommersemester 2024 ist an der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin eine Gastprofessur als Vertretung der Professur Betriebswirtschaft und Management im Gesundheits- und Sozialwesen zu besetzen. Die Gastprofessur steht im Zusammenhang mit dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt Sage SAGE! und ist daher befristet. Speziell beschäftigt sich das Arbeitspaket mit der qualitätsgesicherten Strukturentwicklung in Studium und Lehre in der hochschulischen Weiterbildung. Diese soll als Gesamtbereich aufgebaut und damit das gesamte SAGE-Potenzial entfalten.

Das sozialversicherungspflichtige Entgelt erfolgt analog zur Entgeltgruppe 14 des TV-L-BHS. Der Stellenumfang entspricht 7 SWS Lehre (39%). Bewerbungen als Gastprofessor*in sind erwünscht für das nachfolgend genannte Themenfeld:

Die Gastprofessur vertritt das Fachgebiet Betriebswirtschaft und Management im Gesundheits- und Sozialwesen in Forschung (qualitative Forschungsmethoden) und Lehre, so zum Beispiel im Bachelorstudiengang „Management und Versorgung im Gesundheitswesen“ („Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ (Modul 3.2), „Gestaltung von Managementprozessen: Planung, Strategieentwicklung“ (Modul 22), im Bachelorstudiengang Physiotherapie/Ergotherapie (PQS) „Praxisorganisation und Praxismanagement“ (Modul ID ManGes1) sowie nach gemeinsamer Absprache im Fachbereich II.

Detaillierte Angaben zu den Studienverläufen sowie zu den Modulbeschreibungen unter anderem mit den Lernzielen, Inhalten, Lehr- und Prüfungsformen werden in den Modulhandbüchern der ASH Berlin aufgeführt. Alle Informationen stehen transparent und zum Download unter https://www.ash-berlin.eu zur Verfügung.

Im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt Sage SAGE! soll die Gastprofessur zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Bewerber*innen dienen. Die organisatorische Zuordnung erfolgt im Fachbereich 2 „Gesundheit, Erziehung und Bildung in der Kindheit“ der ASH Berlin. Die fachliche Zuständigkeit liegt bei der Prorektorin für Studium und Lehre, Prof. Dr. habil. Dagmar Bergs-Winkels, sowie bei der Modulverantwortlichen und der Schwerpunktprofessur für Qualitätsgesicherte Strukturentwicklung in Studium und Lehre mit Wissenschaftlicher Gesamtleitung des Bereichs Weiterbildung, Prof. Dr. Claudia Winkelmann.

Von den Bewerber*innen wünscht sich die ASH:

  • Ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium in Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsmanagement, Betriebswirtschaftslehre oder in einem anderen relevanten Feld.
  • Einschlägige Lehr- und Berufserfahrungen in der Gesundheitsversorgung, davon mindestens ein Semester hochschulisch.
  • Das Vorliegen der geltenden Voraussetzungen gem. BerlHG § 100 (einschlägige Promotion bzw. vergleichbare wissenschaftliche Leistung); einzig die dreijährige Praxiserfahrung wird nicht verlangt.
  • Den Nachweis von Forschungsarbeiten und Publikationen auch in Mitautorenschaft.
  • Eine Persönlichkeit mit Ideen, Gestaltungswillen und Erfahrungen beim Aufbau tragfähiger Kooperationen, insbesondere für den Bereich Weiterbildung.
  • Engagement und Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung.
  • Die Fähigkeit zu englischsprachigen Lehrangeboten auch als Lehrunterstützung bei individuellem Bedarf.
  • Diversity- und Genderkompetenz.

Die ASH Berlin bietet Ihnen ein verantwortungsvolles, spannendes und anspruchsvolles Aufgabengebiet mit Weiterbildungsmöglichkeiten und einen familienfreundlichen Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeiten. Die ASH Berlin strebt an, die Diversität an der Hochschule zu erhöhen. Wir ermutigen daher BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrungen sowie Frauen*, Trans* und nicht-binäre Personen sowie andere von intersektionaler Diskriminierung bedrohte oder betroffene Personen, sich zu bewerben. Menschen mit Behinderung wird bei vergleichbarer fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen Gleichgestellten werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Richten Sie Ihre Bewerbungen in elektronischer Form unter Angabe der Kennzahl 21/2022 bis zum 05.07.2022 per Email an: personalbuero@ash-berlin.eu (Personalstelle der ASH).

Wissenschaftl. Mitarbeiter*in an der Charité Berlin – Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin – sucht Unterstützung für sein multidisziplinäres Team, das u. a. mit innovativen Themen der Bildungsarbeit und Bildungsforschung in der Pflege und den Therapieberufen bearbeitet – z. B. interprofessionelles Lehren und Lernen, klinische Kompetenzentwicklung oder Vorbereitung der Gesundheitsberufe auf Krisen, Notfälle und Katastrophen in Aus- und Weiterbildung.

Folgende Stelle ist zum 01.07.2022 ausgeschrieben:

Wissenschaftl. Mitarbeiter*in
Charité Campus Virchow-Klinikum (Berlin)
Beginn: 01.07.2022
Dauer: 30.09.2026 WissZeitVG
Vergütung: E13 TVöD VKA-K
Bewerbungsfrist: 29.05.2022 | verlängert bis zum 24.06.2022

Aufgabengebiete und Voraussetzungen sind hier oder direkt im Jobportal der Charité zu finden.