Berufskammer für Therapieberufe – wichtiger Schritt zur Selbstbestimmung oder Bürokratiemonster?

Auf der ersten Open-Space-Konferenz der Therapieberufe „Wir gestalten unsere Zukunft selbst“ im Frühsommer 2015 in Schleswig-Holstein wurde u.a. die „Arbeitsgemeinschaft Therapeutenkammer“ ins Leben gerufen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Angehörige der Berufe Physio- und Ergotherapie, Logopädie und weitere Interessierte aus Politik und Gesellschaft umfassend über Sinn und Zweck, Ziele wie auch Vor- und Nachteile einer gemeinsamen Therapeutenkammer zu informieren.

Unter http://www.therapeutenkammer.de steht seit Dezember 2015 eine Internetseite zur Verfügung, die die häufigsten Fragen (FAQ’s) beantwortet und
Hintergrundinformationen sowie Materialien zur Diskussion über die Einrichtung einer Therapeutenkammer zur Verfügung stellt. Die Seite regt dazu an, die Idee einer Therapeutenkammereinrichtung in Schleswig-Holstein zu verbreiten, zu diskutieren und Initiativen in anderen Bundesländern zu unterstützen. Die Kontaktaufnahme zur AG Therapeutenkammer ist möglich über Lita.Herzig@gmail.com.

Dreiländertagung „Health Universities: Bildung und Versorgung zusammenführen“

Dokumentation und Fotogalerie der Tagung am 10. und 11. September 2015 an der ZHAW in Winterthur

https://hoge3.organizers-congress.org/frontend/index.php?sub=38

Von der akademischen Qualifikation zur beruflichen Emanzipation
Auf der Dreiländer-Tagung Health Universities beschäftigte sich die Vorstandsvorsitzende des HVG Prof. Dr. Jutta Räbiger, ASH in ihrem Vortrag mit der Frage „Welche Qualifikationen von Studienabsolventen sind am Arbeitsmarkt gefragt“.

Den Vortrag finden Sie hier

Entwicklung in den Gesundheitsfachberufen: Stand und Perspektiven

Am 26. und 27.02.2015. fand an der Fachhochschule Kiel die Forschungstagung Forschung und Entwicklung in den Gesundheitsfachberufen: Stand und Perspektiven statt. Sie wurde gemeinsam veranstaltet vom Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG) und der Fachhochschule Kiel.

Das Ziel dieser Tagung war, den Stand und die Perspektiven in den Bereichen Professions- und Bildungsforschung, Versorgungsforschung und Klinische Forschung aufzuzeigen. Forschergruppen konnten sich vernetzen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs wurde Orientierung und Raum zum Austausch gegeben. Die Tagung richtete sich an Forschende an Hochschulen und außerhochschulischen Einrichtungen, Dozentinnen und Dozenten an Hochschulen und Berufsfachschulen, Studierende und Vertreterinnen und Vertreter von Berufs- und Wirtschaftsverbänden.

Die Tagung besaß durch die Workshops den Charakter einer Arbeitstagung, das bedeutet, die Teilnehmenden konnten in Austausch treten, gemeinsam an Projekten arbeiten oder auch neue Projekte gemeinsam initiieren. Zudem konnten Poster zu aktuellen Forschungs- und Entwicklungsthemen in den Therapieberufen vorgestellt werden.

Artikel zur Tagung im pt_Magazin

Vorträge:
Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal
Mag. Dr. Sylvia Öhlinger
Dr. Sascha Kopczynski
Prof. Dr. Gerhard Igl
Prof. Jutta Räbiger
Ronja Behrend

Forschungsförderung und Forschungsstrukturen in den therapeutischen Gesundheitsberufen

HVG-Fachtagung
„Forschungsförderung und Forschungsstrukturen in den therapeutischen Gesundheitsberufen – Stand und Perspektiven“
(22. / 23.11.2010) im Wissenschaftszentrum Bonn

Presseerklärung
Forschungstagung_end pdf

Veröffentlichung in physioscience Ausgabe 01 Jahrgang 7 März 2011
Höppner, H.; Dehlfing, A.:
Kommentierter Bericht zur Tagung

Hoeppner_HVG-Tagung pdf

http://www.thieme.de/physioonline/physioscience.html