Verbleibstudie der Absolventinnen und Absolventen der Modellstudiengänge in Nordrhein-Westfalen (VAMOS)

Seit dem Jahr 2009 ermöglichen Modellklauseln in den Berufsgesetzen für die Physiotherapie, die Ergotherapie, die Logopädie und die Hebammenkunde, die Einrichtung primärqualifizierender bzw. ausbildungsintegrierender Studiengänge. Bereits seit 2003 gelten solche Modellklauseln für die Pflegeberufe. Mit Einführung der Klauseln sind in allen genannten Berufsfeldern Modellstudiengänge möglich geworden, bei denen die Hochschulen die Gesamtverantwortung für die Ausbildung tragen. In Nordrhein-Westfalen wurden seit dem Wintersemester 2010/2011 elf entsprechende Studiengänge ins Leben gerufen. Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS NRW) wurde mit der Vamos Studie erstmals der Verbleib der Absolvent*innen aus den Modellstudiengängen untersucht sowie Merkmale und Rahmenbedingungen der beruflichen Situation dargestellt.

Die Ergebnisse der Vamos-Studie finden Sie hier.

Zur Unterstützung der Verbleibstudie wurde in Abstimmung mit dem MAGS ein aus 16 Institutionen bestehender Fachbeirat eingerichtet, der die Sichtweisen und Expertisen unterschiedlicher, im Gesundheitswesen tätiger Berufsgruppen sowie potentieller Anstellungsträger in die Studie eingebracht hat. Prof. Dr. Jutta Räbiger hat in diesem Fachbeirat als Vorstandsmitglied den HVG vertreten. Auf Basis der Ergebnisse der Studie hat der Fachbeirat gemeinsame Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die zukünftige hochschulische Ausbildung in den o.g. gennannten Gesundheitsfachberufen und die zukünftige Versorgungs‐ und Unternehmenspraxis formuliert.

Die Stellungnahme des Fachbeirates Vamos finden Sie hier.

 

 

Aktion Hochschulische Regelausbildung im Bereich Physiotherapie: JETZT!

Angeknüpft an die Briefaktion der Logopäd*innen Anfang des Jahres, wollen auch die Physiotherapeut*innen das Bundesministerium für Gesundheit auf die Notwendigkeit einer akademischen Ausbildung aufmerksam machen.

Hier finden Sie den an das BMG adressierten Brief, welcher die Forderungen an Jens Spahn zusammenfasst und bei Zustimmung nur unterschrieben und eingeworfen werden muss. Bitte unterstützen Sie diese Aktion. Denn die Akademisierung ist die notwendige Voraussetzung für eine gute und qualitativ hochwertige Patientenversorgung.

Für Rückfragen zur Aktion wenden Sie sich bitte per Mail an Alexander Stirner unter bssr@physio-deutschland.de.

Newsletter “Promotionspfade in den therapeutischen Gesundheitsberufen“

Der Newsletter “Promotionspfade in den therapeutischen Gesundheitsberufen“ richtet sich insbesondere an (angehende) Promovierende der therapeutischen Gesundheitsberufe, im weiteren Sinne aber auch an alle anderen Akteure wie Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen und natürlich Promotionsbertreuerinnen und Betreuer, Professorinnen und Professoren und alle sonstigen Interessierten.

Mit diesem Newsletter sollen die Angebote und Akteure der Akademisierung in den therapeutischen Gesundheitsberufen sichtbar gemacht und miteinander vernetzen werden.

Den Newsletter finden Sie hier.

Weiter Informationen rund um den Newsletter “Promotionspfade in den therapeutischen Gesundheitsberufen“ finden Sie hier.

2. Konferenz der Berufsverbände, Berufsfachschulverbände und des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe am 11. Februar 2019 in Hildesheim

Die Zukunft der Ausbildung war Gegenstand der 2. Konferenz der Berufsverbände, Berufsfachschulverbände und des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe am 11. Februar 2019 in Hildesheim. Die teilnehmenden Verbände sind sich einig, dass eine zukunftsfähige Reform der Berufsgesetze auf einer Hochschulausbildung basiert. Sie begrüßen die politischen Aktivitäten zu Steigerung der Attraktivität der Therapieberufe, diese werden jedoch allein nicht als ausreichend angesehen. Der Fachkräftemangel in den Therapieberufen ist mittelfristig nur zu beheben, wenn die therapeutische Tätigkeit in ihrer Komplexität und ihrem Wissenschaftsbezug anerkannt wird und eine Ausbildung auf Hochschulniveau die notwendigen Voraussetzungen sichert.

Die Pressemeldung zu den aktuellen Positionen der Verbände finden Sie hier.

2. Bildungsaustausch am 19.02.2019 in Hildesheim
2. Bildungsaustausch am 19.02.2019 in Hildesheim

Pressemitteilung des HVG zum BMG Symposiums „Akademisierung von Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsfachberufe“

Auf Einladung des Bundesministeriums für Gesundheit BMG kamen am 14.11.2018 in Köln Vertreter des Ministeriums mit Experten deutscher (Hoch-)Schulen sowie der therapeutischen Gesundheitsfachberufe (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) und des Hebammenberufs zum Symposium „Akademisierung von Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsfachberufe“ zusammen.

In diesem Rahmen stellte Prof. Bernhard Borgetto, 1. Vorsitzender des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe (HVG) in seinem Vortrag zur Notwendigkeit und Machbarkeit einer vollständigen hochschulischen Ausbildung der Therapieberufe Berechnungen zum Bedarf an Studienplätzen und Studiengängen in Deutschland und Ansatzpunkte zur Gestaltung eines Übergangs in einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren vor. Den Vortrag finden Sie hier.

Die Pressemitteilung vom HVG zum BMG Symposiums „Akademisierung von Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsfachberufe“ finden Sie hier.