W2-Professur: Empirische Gesundheitsforschung m. Schwerpunkt Physiotherapie | Regensburg

Die OTH Regensburg besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Professur für Empirische Gesundheitsforschung mit dem Schwerpunkt Physiotherapie

Das erwartet Sie:

  • Interdisziplinäre Lehrtätigkeit in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fakultät, insbesondere in den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen
  • Lehre im Bereich der Forschungsmethoden und Physiotherapie
  • Aktive Mitarbeit an der inhaltlichen Gestaltung und Weiterentwicklung von Studiengängen
  • Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung

Das bringen Sie mit:

  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Physiotherapeutin oder Physiotherapeut
  • Engagement für den Akademisierungsprozess der Gesundheitsberufe
  • sowie die Bereitschaft für Online-Lehre und Lehrveranstaltungen in englischer Sprache, weiterhin gerne:
  • Lehrerfahrung
  • Forschungsinteresse

Ihr Kontakt

Fachliche Ansprechperson: Frau Prof. Dr. Katharina Lehner (katharina.lehner@oth-regensburg.de)

Frauenbeauftragte der Fakultät: Frau Prof. Dr. Andrea Pfingsten (andrea.pfingsten@oth-regensburg.de)

Nähere Informationen erhalten Sie hier. 
Bewerbungsschluss: 15.02.2026

Call for Abstracts: DGEW Online-Forum 26.02.2026

„Forschung in der Ergotherapie – Wege, Promotionsprojekte, Perspektiven“

26. Februar 2026 | 14:00 – 17:30 Uhr | Online | Kostenfrei

Ergotherapie trifft Wissenschaft:

Wir laden herzlich zum Forum „Forschung in der Ergotherapie – Wege, Promotionsprojekte, Perspektiven“ ein!
Die Veranstaltung bietet eine Bühne für Ergotherapeut*innen, die sich wissenschaftlich
engagieren und ihre Promotionsprojekte vorstellen möchten.

Was erwartet Sie?
• Inspirierende Einblicke in aktuelle Promotionsprojekte
• Austausch mit Kolleg*innen aus der Forschung
• Ein hochkarätiger Hauptvortrag von Dr. Sebastian Voigt-Radloff
Sie promovieren im Bereich Ergotherapie?
Dann reichen Sie ein kurzes Abstract zu Ihrem Projekt ein!

Anmeldung zur Teilnahme und Abstract-Einreichung per E-Mail an: mentoring@dgew.info

Einreichungsfrist: bis spätestens 15. Januar 2026

Umfang des Abstracts:
• Max. 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
• Sprache: Deutsch
• Format: PDF oder Word-Datei

Inhaltliche Struktur: 
• Titel des Promotionsprojekts
• Name, Institution, Kontakt
• Hintergrund und Fragestellung
• Methodik
• Erste Ergebnisse oder erwartete Erkenntnisse
• Relevanz für die Ergotherapie

Präsentationsformat: 15 Minuten Online-Vortrag plus 15 Minuten Diskussion

Hinweis:
Vier Abstracts werden für eine Präsentation im Rahmen des Online-Forum ausgewählt. Alle
Einreichenden sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen – auch wenn ihr Beitrag nicht ausgewählt wird.

MA*in Studiengang Physiotherapie E11 | Furtwangen

An der Hochschule Furtwangen University ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Fakultät Health, Medical and Life Sciences (FA III) eine Stelle als

Mitarbeiter / in (m / w / d) im Studiengang Physiotherapie

zu besetzen.
Die Stelle ist unbefristet. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 29,625 Stunden (75 %). Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Eingruppierung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis max. Entgeltgruppe 11 TV-L. Dienstort ist Freiburg. Die Bereitschaft zur Wahrnehmung von Aufgaben an den anderen Standorten wird erwartet.

Ihre Aufgaben sind vor allem:
• Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen, Seminaren und fachpraktischen Übungen sowie Mitarbeit bei der Thesisbetreuung unter Verantwortung der/des Professorin/Professors
• Praxisbegleitungen der Studierenden
• Mitarbeit im Ressort Personal und Organisationsentwicklung (u.a. Koordination und Organisation von Berufungsverfahren, Betreuung und Verwaltung von HiWi-Verträgen in Zusammenarbeit mit Professor:innen und der Personalabteilung)
• Mitwirkung bei der Studiengangorganisationsentwicklung Physiotherapie (u.a. Entwicklung Prozessbeschreibungen)

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Bewerbungsschluss: 10.01.2026

W2-Professuren Ergotherapie | Furtwangen

Die HFU (Hochschule Furtwangen University) sucht für den Aufbau des neuen Studiengangs Ergotherapie B.Sc. (im Studienzentrum Freiburg) engagierte Kolleginnen und Kol-
legen, die offen sind für interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine
zukunftsweisende Hochschularbeit. Der Studiengang gehört der
neuen Fakultät Health, Medical and Life Sciences an. Die Schwer-
punkte liegen u.a. in den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Ge-
sundheitsförderung, Hebammenwissenschaft und Physiotherapie.
Darüber hinaus wirken mehrere aktive Forschungsgruppen in ge-
sundheitsbezogenen Drittmittelprojekten.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sind in der Fakultät Health, Medical
& Life Sciences die Professuren

Ergotherapie und Partizipation

Evidenzbasierte Ergotherapie und Berufspraxis

Ergotherapie und Mentale Gesundheit

zu besetzen.

Alle weiteren Informationen finden Sie, wenn Sie auf die jew. Professur klicken.

Bewerbungsschluss: 18.01.2026

Nachlese: Symposium 25.11.25 „Gesundheitsberufe akademisieren: MehrWert für die Versorgung“ | Regensburg

Pressemitteilung

Symposium zeigt Bedeutung der Akademisierung für die Gesundheitsversorgung

Wer Hebamme werden will, muss dafür ein Studium an einer Hochschule absolvieren. Inzwischen steigt auch bei Pflegepersonal, Logopädinnen und Logopäden sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten der Anteil der Hochschulabsolventinnen und -absolventen. Um die Zukunft der Gesundheitsberufe drehte sich nun ein Symposium an der OTH Regensburg.

Unter dem Titel „Gesundheitsberufe akademisieren – MehrWert für die Versorgung?“ fand am 25. November 2025 an der OTH Regensburg ein hochkarätig besetztes Symposium statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis diskutierten zentrale Fragen zur Zukunft der Gesundheitsberufe, zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zu den Potenzialen akademischer Bildung im Gesundheitswesen. Die Veranstaltung wurde hybrid durchgeführt und stieß sowohl vor Ort als auch online auf großes Interesse.

Im Mittelpunkt stand der Impulsvortrag von Prof. Dr. Uta Gaidys, Mitglied des Wissenschaftsrats, die die Entwicklungen der vergangenen Jahre, Empfehlungen zur Disziplinbildung sowie die Bedeutung hochschulischer Qualifikationen im Gesundheitswesen einordnete. Sie verwies auf Herausforderungen wie die zunehmende Ambulantisierung, Personalknappheit, technische Entwicklungen und die weiterhin begrenzten Karrierewege für hochschulisch Qualifizierte in vielen Gesundheitsberufen.

In weiteren Vorträgen zeigten Prof. Dr. Andrea Pfingsten und Prof. Dr. Christiane Wissing von der OTH Regensburg anhand aktueller Studien, dass akademisch ausgebildete Gesundheitsfachpersonen messbar zur Verbesserung der Versorgungsqualität beitragen. Die durch eine hochschulische Ausbildung erweiterten Kompetenzen ermöglichen die Berücksichtigung von Wissen aus Forschung sowie die Einführung neuer Versorgungsmodelle wie den Direktzugang in der Physiotherapie und die heilkundlichen Aufgaben in der Pflege. So werden unter anderem verkürzte Behandlungszeiten und geringere Gesamtkosten erreicht.

Interdisziplinäre Strukturen an der OTH Regensburg als Motor für Innovationen

Der Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Ralph Schneider, unterstrich in seinem Grußwort die strategische Ausrichtung der Hochschule im Gesundheitsbereich. Dabei spielen insbesondere das Regensburg Center of Health Sciences and Technology (RCHST), das Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) sowie das Regensburg Center of Biomedical Engineering (RCBE) eine Schlüsselrolle. Diese Einrichtungen bündeln Forschung und Lehre an den Schnittstellen von Gesundheit, Technik, Informatik und Sozialwissenschaften und bieten den Rahmen für innovative Projekte und praxisnahe Lösungen.

Ein weiterer Meilenstein ist das Promotionszentrum „Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gestaltung von Transformationsprozessen“, das Absolventinnen und Absolventen neue Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung bietet und die Disziplinbildung weiter stärkt.

Präsident Schneider betont gesellschaftlichen Mehrwert

Präsident Schneider betonte: „Wir erleben einen Wandel, der neue Antworten erfordert. Akademisch ausgebildete Gesundheitsfachkräfte leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, die Versorgung innovativ, evidenzbasiert und zukunftsfähig zu gestalten.“

Die OTH Regensburg entwickelt ihre interdisziplinären Forschungs- und Ausbildungsstrukturen daher konsequent weiter, um die Gesundheitsversorgung der Region nachhaltig zu stärken.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uta Gaidys, dem Physiotherapeuten und Praxisinhaber Thomas Nickl und der Logopädin Dietlinde Schrey-Dern wurde deutlich, dass die Akademisierung sowohl Chancen als auch Spannungsfelder mit sich bringt. Neben höheren Qualitätsstandards ging es auch um Fragen der Vergütung und Anerkennung im europäischen Ausland.

Nickl betonte aus eigener Erfahrung, wie wertvoll ein fundiertes wissenschaftliches Studium für die Patientenkommunikation und die berufliche Weiterentwicklung sei, auch wenn dies bisher in der Praxis nicht finanziell honoriert werde.

Das Symposium zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Akademisierung der Gesundheitsberufe für die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems ist. Als besonderes Zeichen der Einigkeit und des Engagements ist hervorzuheben, dass sich in diesem Rahmen vier verschiedene Professionen zusammengefunden haben, um gemeinsam für die Akademisierung der Gesundheitsberufe einzutreten. Deutlich wurde auch: Fortschritte in Versorgungsqualität, Forschung und interdisziplinärer Zusammenarbeit sind nur möglich, wenn Hochschulen, Politik und Praxis gemeinsam an nachhaltigen Lösungen arbeiten.

Die Teilnehmenden des Symposiums waren sich einig: Die Akademisierung der Gesundheitsberufe ist ein wichtiger Schritt für eine qualitativ hochwertige Gesundheits-versorgung. V.l.: Kerstin Hartmann, Prof. Dr. Andrea Pfingsten, Prof. Dr. Uta Gaidys, Prof. Dr. Norina Lauer, Prof. Dr. Christiane Wissing und Prof. Dr. Ralph Schneider                                          Foto: OTH Regensburg/Simone Grebler

Das hybrid organisierte Symposium stieß auf großes Interesse. Sowohl vor Ort als auch online wurde viel diskutiert.

 

 

 

Foto: OTH Regensburg/Simone Grebler